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Diese Reise wird von einem renommierten Reise-Unternehmen durchgeführt. Wenn Sie diese Pilgerreise mitmachen möchten oder zusätzliche Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an:

Passage Travel Concepts GmbH
Frau Ramona Lambing
Weinbergweg 54
D-66119 Saarbrücken

Telefon: 0049-681-76 180 710
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Mobil: 0049-171-126 4370
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Osteuropahilfe
Geschäftsstelle Schweiz
Eisenbahnstrasse 19
CH-8840 Einsiedeln
Tel. +41 55 422 39 86
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4.-11. August 2012 (8 Tage)

Kultur- und Pilgerreise nach Kiew und Umgebung

Wahlweise von Zürich, München oder Wien fliegen Sie nach Kiew, wo wir für eine Woche in einem gemütlichen Hotel Quartier beziehen. Nebst ausgiebigen Besichtigungen der vielen Sehenswürdigkeiten von Kiew unternehmen wir Tagesausflüge nach Tschernigow, Piski, Priluki und Zhitomir und lernen die Kultur und Landschaft der näheren Umgebung von Kiew kennen. Nebst berühmten Klöstern und geschichtsträchtigen Orten werden wir auch Einblick in das Kinderzentrum der Osteuropahilfe in Kiew erhalten und die neue Sozialstation in Mala Racha besuchen, welche sich um die notleidendenden Menschen im Gebiet Zhytomir kümmert.

Geistliche Leitung / Begleitung:
P. Rolf Schönenberger 

Kosten

ca. € 1'380.- pro Person im Doppelzimmer
ca. €    130.- Einzelzimmerzuschlag

Pauschalpreis für Hin- und Rückflug nach Kiew ab Zürich, München oder Wien, Vollpension, Tagesausflüge in komfortablem Reisebus, deutschsprechender Reiseleitung, Eintrittsgelder und Reiserücktrittsversicherung.

Mindest-Teilnehmerzahl: 30 Personen
Anmeldeschluss: 30. Juni 2012

Reiseroute


Die Ukraine gilt als die Kornkammer Europas und gehörte bis 1991 zum alten Sowjetischen Reich. Eine hügelige Steppenlandschaft bestimmt die Landschaftsform der Ukraine. Der Norden ist sehr waldreich, in den anderen Landesteilen überwiegen Waldsteppe und baumlose Steppen.


Kiew, die Hauptstadt der Ukraine ist eine moderne, an den Ufern des Dnjepr gelegene Metropole. Die Stadt wurde im sechsten Jahrhundert gegründet und ist heute, neben Moskau und St.Petersburg, eine der sehenswertesten Städte Osteuropas. Wegen ihrer geschichtlichen Rolle wird sie auch als „Mutter aller russischen Städte“ bezeichnet. Vor tausend Jahren entwickelte sich in Kiew eine Gesellschaft welche die Kultur des alten Russland massgeblich mitbestimmte. Kiew wird auch das „Jerusalem des Ostens“ genannt, weil von hier das orthodoxe Christentum ausging. Etliche berühmte Bauwerke erinnern noch an jene grosse Zeit im elften Jahrhundert, darunter die Andreaskirche, die Kirche Dormitio Sanctae Mariae Virginis, das Goldene Tor und das weltberühmte Höhlenkloster. Auch in der Umgebung Kiews finden sich viele geschichtsträchtige Orte mit alten Klöstern und sakralen Bauten aus den letzten Jahrhunderten, welche das grosse kulturelle und geistige Erbe dieses Landes wiederspiegeln.

Die Pecherskaya Lavra, das Höhlenkloster von Kiew

1. Tag - Samstag, 4. August 2012

Linienflug mit Austrian Airlines bzw. Lufthansa von Zürich und München über Wien nach Kiew. Ankunft in Kiew gegen Mittag. Die genauen Abflugzeiten erhalten Sie zusammen mit Ihrer Teilnahmebestätigung.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt durch Kiew, bei der Sie einen ersten Blick auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erhalten, checken Sie im Hotel ein, indem Sie während Ihres Aufenthalts in Kiew wohnen werden. Sie können wahlweise auch im Kinderzentrum wohnen. Zwei Doppelzimer und zwei Einzelzimmer mit Wasser/WC und Etagendusche stehen für unsere Gäste bereit.

Abholung durch Ihre deutschsprechende örtliche Reiseleitung.

Das Kinderzentrum der Osteuropahilfe am Stadtrand von Kiew

Mittagessen im Kinderzentrum der Osteuropahilfe, unserer Tagesstätte für Strassenkinder am Stadtrand von Kiew. Treffen und gemeinsames Gespräch mit Mitarbeitern von «Triumph des Herzens» sowie mit Bruder Bruno, dem langjährigen Leiter des Kinderzentrums.

Besuch im Kinderzentrum, in dem rund 50 Kinder betreut werden

2. Tag - Sonntag, 5. August 2012

Besuch der weltbekannten Höhlenklöster (Petscherska Lawra), die 1051 von den Mönchen Antonius und Theodosius gegründet wurden und über mehrere Jahrhunderte das geistliche Zentrum der Orthodoxie waren. Für Interessierte organisieren wir gerne eine Gelegenheit zur Teilnahme an der orthoxen Liturgie.

Die Höhlenkloster von Kiew von der Stadt aus gesehen

Besichtigung des Maria-Darstellungs-Klosters, der Wladimir-Kathedrale und der Sofien-Kathedrale. Im Inneren der Kirche befindet sich ein Model von Kiev im Mittelalter und Sie können die wunderschönen Fresken (ca. 3000 m²) und die hervorragenden Mosaiken (260m²) aus dem 11. Jahrhundert bewundern. Abschliessend besichtigen wir das Askold-Grab und machen einen Besuch bei der wundertätigen Ikone der Gottesmutter, welche im Wedenskj-Kloster (Maria Darstellung) aufbewahrt wird.

Die Sophienkathedrale

3. Tag - Montag, 6. August 2012

Ausflug nach Piski. In Piski besuchen wir die von „Kirchen für den Osten“ neuerbaute orthodoxe Kirche, die an der Stelle erbaut wurde, wo im 2. Weltkrieg 360 Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt wurden.

Besuch im orthodoxen Frauenkloster von Priluki, einer Oase des Friedens. Das berühmte Gustynskiy-Kloster wird regelmässig von «Triumph des Herzens» unterstützt. Mittagessen im Kloster und Treffen mit der Äbtissin und den Klosterfrauen. Erholung in der Natur. Rückfahrt nach Kiew.

Das Gustynskiy-Kloster in Priluki

4. Tag - Dienstag, 7. August 2012

Kiew. Spaziergang über die Chreschatik-Strasse. Besichtigung der kath. Kathedrale St. Alexander, die in der Sowjetzeit zum Planetarium umgestaltet wurde und der Kiewer Altstadt mit der berühmten Andreaskirche des italienischem Baumeisters Rastrelli, der auch das Smolnij Kloster, den Winterpalast in St. Petersburg und den Jekaterinenpalast gebaut hat. Besuch der Desjatinajakirche aus dem 10. Jahrhundert und der Wladimir-Anhöhe, welche einen herrlichen Blick über die Kiewer Altstadt gewährt.

Die Andreaskirche hoch über der Altstadt

Am Nachmittag Besichtigung des neuerbauten Michaelklosters mit dem Priesterseminar (des ukrainischen Patriarchats). Weiterfahrt zum Denkmal des Fürsten Wladimir und zum Goldenen Tor. Besichtigung des alten „Podol“ mit seinem Künstlerviertel und dem pittoresken Flohmarkt. Weiter zum Florowkloster, zum Kontraktplatz mit einem abschliessenden Besuch der Ilinskajakirche. Gemeinsames Abendessen.

Das St. Michaelskloster in Kiew

5. Tag - Mittwoch, 8. August 2012

Fahrt nach Berditschew. Hier standen über 80 Synagogen und jiddisch war bis in die 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts offizielle Amts- und Gerichtssprache. In Berditschew lebten bis kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs fast 25.000 Juden. Innerhalb der ersten vier Kriegsmonate starben 18.000 von ihnen in der Mordmaschine der deutschen Besatzer. Am Ende des Krieges lebten noch 15 der Berditschwer Juden.
Besichtigung der Wallfahrtskirche Maria Schnee, Heiligtum der römisch-katholischen Gläubigen in der Ukraine. Weiterfahrt nach Zhytomir zum Bischofssitz der Diözese Kiew-Zhytomir. Gemeinsames Mittagessen.

Wallfahrtskirche Maria Schnee

Fahrt nach Mala Racha. Besichtigung des Aufbauprojekts der Osteuropahilfe «Triumph des Herzens». Hier entsteht eine Sozialstation für die arme Landbevölkerung der Region Zhytomir. Der Leiter unseres Kinderzentrums in Kiew, Bruder Bruno, besucht zusammen mit den ehemaligen Strassenkindern regelmässig die verschiedenen Dörfer in der näheren Umgebung und betreut alte und vernachlässigte Menschen. Sie sorgen für entsprechende medizinische Betreuung, regelmässige Ernährung, ordnen den verwahrlosten Haushalt und bringen Lebensmittel, Bettwäsche und Kleidung. - Begegnung mit Bruder Bruno. Gemeinsames Picknick. Rückfahrt nach Kiew.

Bruder Bruno mit einem der Strassenkinder im Einsatz in Mala Racha

6. Tag - Donnerstag, 9. August 2012

Fahrt nach Tschernigow, eine der ältesten und bedeutensten Städte des Kiewer Russlands, die für ihre antike Architektur und die wunderschönen Kathedralen und Kirchen aus dem 11.-13. Jahrhundert bekannt ist. Besuch der historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Wallfahrt zum Grab des hl. Feodosius von Tschernigow. Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale, dem Sitz des orthodoxen Erzbischofs, wo sich die Reliquien des hl. Feodosius und des hl. Lawrentii befinden.

Die Dreifaltigkeitskathedrale in Tschernigow

Besichtigung der Antonius-Höhlen in den Boldiny Bergen (gegründet von hl. Antonius Pjetschjersk im Jahre 1070, auch Elias-Höhlenkloster genannt). Besuch des Frauenklosters von Jeljezk mit seinen wundertätigen Ikonen, der Borissogleb-Totengruftkapelle und der Verklärungskathedrale aus dem 10. Jahrhundert, welche die älteste Kathedrale aus dem alten russischen Kiewer Reich ist. Hl. Messe in der katholischen Pfarrei. Anschliessend Rückfahrt nach Kiew und gemeinsames Abendessen.

Der Yelets Uspensky-Convent in der Nähe von Tschernigow

7. Tag - Freitag, 10. August 2012

Bei guter Witterung machen wir einen Ausflug zum ukrainischen Freilichtmuseum in Pirogovo. Auf einer Fläche von 150 Hektaren sind hier rund 300 historische Werke der volkstümlichen Holzarchitektur zu besichtigen, die aus verschiedensten Regionen der Ukraine hierher transportiert und wieder aufgebaut wurden.

Das ukrainische Freilicht-Museum in Pirogovo

Besuch der aus den Ruinen neu erstandenen St.Panthaleons-Kirche mit dem Lazarev Nonnenkloster aus dem 11. Jahrhundert, das eines der ersten Nonnenklöster des vormaligen russischen Reichs war.

Die St.Panthaleons-Kirche mit dem Lazarev Nonnenkloster

8. Tag - Samstag, 11. August 2012

Freie Einteilung des Vormittags. Möglichkeit zum Besuch der Hl. Messe. Nach dem Mittagessen erfolgt der Transfer zum Flughafen.

Rückflug mit Austrian Airlines bzw. Lufthansa über Wien nach München oder Zürich. Die genauen Abflugzeiten erhalten Sie zusammen mit Ihrer Teilnahmebestätigung. Ankunft an den einzelnen Bestimmungsorten im Verlauf des späteren Nachmittags.


Leistungen

Linienflug mit Austrian Airlines bzw. Lufthansa von Zürich und München über Wien nach Kiew und zurück inkl. aller Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren.

Übernachtung in einem guten Hotel der 3*-Sterne-Kategorie, resp. auf Wunsch in einem Doppel- oder Einzelzimmer (mit Wasser/WC auf dem Zimmer, Etagendusche) im Kinderzentrum der Osteuropahilfe.

Vollpension bestehend aus Frühstück, Mittagessen und Abendessen als Mehr-Gang-Menüs, teils im Hotel, teils in ortstypischen, guten Restaurants.

Ausflüge im Reisebus (entspricht etwa dem westeuropäischen Standard).

Deutschsprechende Reisebegleitung bei der Stadtrundfahrt in Kiew.

Eintrittsgelder während der Besichtigungen.

Angebot zur Feier der Heiligen Messe in den einzelnen Kirchen und Heiligtümern.

Insolvenzversicherung.

Im Preis inbegriffen ist eine Reiserücktritts­kosten­versicherung, welche die Unkosten deckt, wenn Sie bspw. krankheitsbedingt die Reise nicht antreten können.

Kleinere Änderungen des Besuchsprogramms bleiben vorbehalten.


Reiseveranstalter

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