Das Rehabilitationszentrum steht vor allem für Jugendliche zur Verfügung, welche sonst keine Gelegenheit für einen Erholungs-aufenthalt haben. Viele Jugend-liche kommen aus ärmsten Verhältnissen oder aus Kriegs-gebieten und erleben hier zum ersten Mal eine Zeit der Sorg-losigkeit und des Friedens.
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Auf der Halbinsel Krim haben wir seit einigen Jahren ein grosses Rehabilitationszentrum für Kinder aus sozial benachteiligten Familien und Kinderheimen eingerichtet. Das Haus liegt unmittelbar am Meer über dem grossen weltbekannten botanischen Garten in Jalta.
In diesem Haus nehmen wir Gruppen von 20–25 Kindern auf, die jeweils 2–3 Wochen in unserem Haus verbringen. Die Kinder fühlen sich in diesem Haus sehr wohl, können täglich an den Strand zum Schwimmen gehen und viele Ausflüge in die benachbarten Dörfer und Städte unternehmen.
Eine besondere Attraktion für die Kinder hier in Jalta ist das Delphinarium, wo die Kinder in einer begleiteten Therapie mit Beluga-Walen oder einem Delphin schwimmen können. Bei verhaltensgestörten und traumatisierten Kindern werden damit ausgezeichnete Erfolge erzielt.
Neben unserem Rehabilitationszentrum in Nikita, Jalta befindet sich die Dorfschule. Beim Bau unseres Hauses haben wir auch für die Dorfschule einen grossen Sportplatz errichtet, damit die Kinder aus dem Dorf Nikita Sport treiben können. Gemeinsam arbeiten wir mit ihnen zusammen bei der Betreuung von Jugendlichen.
Mit unserem Engagement wollen wir einen Beitrag zur Versöhnung der einzelnen Nationalitäten in diesem Land leisten. Letztes Jahr waren bspw. Kinder aus dem Kriegsgebiet in Georgien zur Erholung in unserem Haus. Seit mehreren Jahren kommen die jungen Malteser aus Österreich, um mit den Kindern hier in Jalta die Ferien zu verbringen. Auch die orthodoxe Kirche hilft uns bei diesem Projekt. Der ukrainisch-orthodoxe Patriarch Filaret II. hat das Haus persönlich eingeweiht.
Vor allem auf der Krim ist die Situation mit den Krim-Tataren sehr angespannt. Ein Grossteil der islamischen Bevölkerung, die 1944 unter Stalin nach Sibirien deportiert wurde, lebt heute wieder auf der Krim. Der Mufti von Simferopol kam persönlich in unser Haus und hat sich beeindruckt gezeigt, dass wir bei unserer Arbeit keine konfessionellen Unterschiede machen.
In der Ukraine hat die Stiftung «Triumph des Herzens» überall gute Kontakte zur Regierung und zu allen Kirchen. Als einzige humanitäre Organisation sind wir Mitglied im Ministerkabinett und können dadurch in allen Landesteilen ungehindert arbeiten. Auch der ukrainisch orthodoxe Patriarch Filaret und viele andere Würdenträger, wie der griechisch katholische Kardinal Husar und verschiedene Bischöfe der christlichen Kirchen in der Ukraine unterstützen unsere Arbeit.