Aktuelle Berichte 2017

Eine Schulklasse hilft beim Helfen: sammeln, sortieren, spenden

erschienen im Sonntag, der Kirchenzeitung der kath. Kirche in Kärnten
am 25. Juni 2017
von Ingeborg Jakl

In drei Wochen geht wieder ein grosser Transport in die Ukraine. Neben Sachspenden wird auch Geld für den Transport benötigt. Dass an der Schule nicht nur Wissen, sondern auch soziale Kompetenz vermittelt werden kann, zeigt das Beispiel der Neuen Mittelschule 10 aus Klagenfurt.

„Helfen macht Spaß“, verrät Edwin und wuchtet mit Anna einen großen Stapel Decken, fein säuberlich zusammengelegt, aus dem Kofferraum. Gemeinsam mit seinen Mitschülern Mario und Claudio sowie Klassenvorstand Maria Bauer von der 2C der Neuen Mittelschule (NMS 10) in Klagenfurt sind sie heute zur Sammelstelle der Ukrainehilfe in Klagenfurt gekommen. Die Integrationsklasse mit 22 Buben und Mädchen hat gesammelt und alle Schüler der Schule und ihre Eltern sowie das Kollegium mit Direktorin Ricarda Stadtmann haben mitgemacht. „Zusammengekommen ist so viel, dass wir mehrmals mit dem Auto fahren mussten“, berichtet Bauer voll Stolz. 

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22. Juni 2017 - Treffen von P. Rolf Schönenberger mit Papst Franziskus

P. Rolf Schönenberger, der Gründer der Osteuropahilfe «Triumph des Herzens», wurde vom Privatsekretär des Hl. Vaters eingeladen, am 22. Juni 2017, anlässlich seines 25-jährigen Priesterjubiläums, die hl. Messe mit Papst Franziskus in der St. Martha Kapelle im Vatikan zu konzelebrieren. Nach der hl. Messe konnte P. Rolf mit dem Papst persönlich sprechen und ihm seine Missionsarbeit in Osteuropa vorstellen. P. Rolf hat dem Papst in einem Kuvert verschiedene Broschüren über unsere Tätigkeit in Osteuropa übergeben und Papst Franziskus hat die Arbeit des Hilfswerkes und aller Mitarbeiter für die Armen in Osteuropa besonders gesegnet. 

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Fünf Fragen an Bruder Bruno, den Leiter unserer Sozialstation in Mala Racha in der Ukraine

13. April 2017

Gemäss der letzten Volkszählung leben 30 Prozent der ukrainischen Bevölkerung auf dem Land, das sind 14 Millionen Menschen. Das Hauptcharakteristikum des ukrainischen Dorfes ist die Armut. 43 Prozent der ländlichen Bevölkerung müssen 60 Prozent ihres monatlichen Einkommens für Essen ausgeben. Das Einkommen in den Dörfern ist um vieles niedriger, als in den Städten. Tauschhandel und Selbstversorgung gehören zum Alltag vieler Menschen auf dem Land. Die mageren Einkünfte gehen oft für Gasrechnungen, Medikamente und Haushaltsbedarf drauf. Kleidung, medizinische Dienstleistungen, Bildung und Freizeit sind für die Mehrheit der Dorfbewohner undenkbar. Viele alte Menschen und kinderreiche Familien leben in existentieller Armut.

In Mala Racha, in der Region Zhytomir, haben wir deshalb eine Sozialstation eingerichtet, von der aus Bruder Bruno die Menschen der umliegenden Dörfer betreut. Insbesondere die alten und pflegebedürftigen Menschen sind seine ganz besonderen Anliegen. Eine aufmerksame Leserin unserer Website hat sich gefragt, wie der Alltag von Bruder Bruno wohl aussieht und uns einige Fragen zugeschickt, deren Beantwortung einen Teil seines Engagements für die Menschen in diesen Dörfern schildert.

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Pakete, die für Ungeborene das Leben bedeuten

erschienen in der Winterthurer Zeitung
5. April 2017
von Tamara Schäpper

Mangelnde Aufklärung, Armut und Unwissenheit. Drei Gründe für die hohe Abtreibungsrate Rumäniens. Die höchste Europas. Weil das Geld zu knapp ist, ein Kind zu versorgen, wird abgetrieben. Eine erzwungene Handlung, die Fiorella Andreato mit ihrem Projekt verhindern möchte. Zumindest ein Stück weit.
Babykleider in rosa und weiss. Dazu eine kleine Strickmütze, ein Strampelanzug und Spielsachen. Keine Babyparty, die beschrieben wird. Viel trauriger ist der Anlass. Traurig und hoffnungsvoll. In eine Kartonkiste werden die Dinge gepackt. Mit einigen weiteren Babysachen. Alles Dinge, die ein Baby von null bis zwei braucht. Eine Starthilfe für werdende Mütter. Und für ihre ungeborenen Kinder kann es die Lebensrettung bedeuten. 50 solcher Kisten möchte Fiorella Andreato nach Rumänien schicken. In Form ihres Abschlussprojektes der Sekundarschule.

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Schultoiletten für die Shree Setidevi School in Kumaltar, Nepal

Am 25. April 2015 wurde Nepal von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht, welches drei Millionen Menschen in Nepal obdachlos gemacht und 600'000 Häuser zerstört hat. Björn Apostel, einer unserer Koordinatoren der Flüchtlingshilfe für die Ostukraine, war zusammen mit seiner Frau in Indien und ist, als er vom Beben erfuhr, sofort nach Kathmandu gereist, wo sie zusammen mit lokalen Hilfsorganisationen Katastrophenhilfe geleistet und viele Häuser wieder aufgebaut haben. Fast zwei Jahre später sind sie zurückgekehrt und haben sich vor Ort angeschaut, was aus den Projekten geworden ist, die sie dort initiiert haben…

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«Es geht nicht nur um Teddys»

erschienen in der Winterthurer Zeitung
1. Februar 2017
von Tamara Schäpper

Bislang hat Renata Zuppiger die Hilfsgütersammelstelle für die Osteuropahilfe im Untergeschoss ihres Hauses in Thalheim eingerichtet. Dort hat sie gesammelt und eingepackt. Das Handling war bequem aber nahm viel Zeit in Anspruch. Oft hat sie auch ausserhalb der Annahmezeiten Kisten für den Abtransport gerichtet. Jetzt aber braucht sie die Räume anderweitig. Das heisst, die Pakete werden in der Garage gelagert und im Wohnzimmer gepackt. Eine Belastung für alle Beteiligten. «Irgendwo muss man als Familie einen Raum haben, wo man als Familie sein kann.» Im Sommer wurde für Zuppiger klar, entweder sie findet einen externen Raum oder sie muss aufhören. Nach langer Suche fand sie die Möglichkeit, im katholischen Pfarreizentrum Seuzach einen Bunkerraum für einige Stunden in der Woche benutzen zu dürfen.

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2016 - Ein Jahresrückblick in Bildern

20. Januar 2017

Anlässlich des Treffens unserer Helfer in der Schweiz haben wir einen Jahresrückblick aus Bildern zusammengestellt, die für sich selber sprechen. Es ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Fülle des Bildmaterials, das bei uns täglich eintrifft. Aber es vermittelt einen lebendigen Einblick in die Lebensumstände der Menschen, denen unsere Hilfe gilt und der Arbeit, welche die rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Osteuropahilfe in 12 Ländern West- und Osteuropas leisten.

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Öffentlichkeitsarbeit

Gerne stellen wir das Hilfswerk in einem Artikel vor oder halten in Ihrer Gemeinde oder für interessierte Gruppen einen Vortrag über unsere Arbeit in Osteuropa. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Osteuropahilfe
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