Fotogalerie November 2016

3. November 2016 - Die Ikone der Geburt Christi weilt in der orthodoxen Kirche 'der Kasaner Ikone der Mutter Gottes' der Gemeinde Vetluzhsky.

Am Vorabend des Patronatsfest der Kirche 'der Kasaner Ikone der Mutter Gottes' der Gemeinde Vetluzhsky hat der Vertreter der Internationalen Stiftung «Triumph des Herzens» eine Ikone mit einem Partikel des Krippenholzes Jesu überbracht. Der Rektor der Kirche, Priester Dimitry Sinyavin, nahm die Ikone dankend entgegen und brachte sie in die Kirche, wo sie während der Vorweihnachtszeit zur Verehrung durch die Gläubigen ausgesetzt wurde. Diese Initiative der Stiftung «Triumph des Herzens» und der Gemeindemitglieder der Region Kostroma erhielt den besonderen pastoralen Segen Kyrills, dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland.

 

4. November 2016 - Übergabe einer Reliquie des hl. Märtyrers Victor Photinus zum Patrozinium der Kirche 'der Kasaner Ikone' in Vetluzhsky.

Am 4. November, am Tag der russischen Einheit, wurde in der orthodoxen Kirche das Fest der 'Kasaner Ikone' gefeiert, die eine grosse Bedeutung in der russischen Ikonografie und Geschichte hat. Die wundertätige Ikone der Muttergottes von Kazan, einst mit einem Silberrelief (Rizza) bedeckt und mit mehr als tausend kostbaren Edelsteinen geschmückt, hatte den Ruf, allen Blinden, die ihr Vertrauen schenkten, das Augenlicht zurückzugeben. 1579 wurde ein grosser Teil der Stadt Kazan durch eine Feuersbrunst vernichtet. Ein zehnjähriges Mädchen findet die Ikone unter dem Schutt eines abgebrannten Hauses wieder, nachdem ihm die Muttergottes im Traum erschienen war. In der Folge wird die Ikone als Befreierin Russlands, als Siegesbanner gegen die Schweden und gegen Napoleon verehrt. 1918 hat ihr Zar Nikolaus II., in seinem letzten politischen Akt, sein Imperium geweiht.

Die Ikone von Kazan geht während des Schreckens der russischen Revolution erneut verloren. Man glaubt, dass sie der grossen Ikonen- und Heiligenbilderverbrennung dieser Epoche zum Opfer gefallen ist; aber 1965 wird sie von einem Antiquitätenhändler in New York, ohne ihr Silberrelief und stark beschädigt, zum Kauf angeboten. Der verlangte Preis von 500 000 $ ist für die damalige Zeit sagenhaft und die sowjetische Regierung, obwohl Mitbieterin, wird von den Russen der Diaspora überboten, die sie kaufen und restaurieren lassen. Auf Grund der Russland betreffenden Prophezeiungen wird die Ikone nach Fatima gebracht und 1993 Papst Johannes Paul II. geschenkt, der seinen Legaten, Kardinal Walter Kasper, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, beauftragt, sie am 28. August 2004, dem orthodoxen Fest der Entschlafung Mariens, dem russischen Volk zurückzugeben.

Die 'Kasaner Ikone' wurde an ihrem Gedenktag in der ganzen Diözese mit Prozessionen und Gottesdiensten geehrt. Auch in Vetluzhsky versammelten sich die Gemeindemitglieder und Besucher aus benachbarten Gemeinden zum gemeinsamen Gottesdienst. Die am Vorabend eingetroffene Ikone mit einem Partikel des Krippenholzes Jesu wurde in feierlicher Prozession durch die Gemeinde getragen. Aus Anlass des Patrozinium der Kirche 'der Kasaner Ikone' und mit dem apostolischen Segen des Bischofs von Kostroma und Galich, Ferapontov, überreichte der Vertreter der Internationalen Stiftung «Triumph des Herzens» dem Dekan der Kirche, Dimitry Sinyavina, eine Reliquie des hl. Victor Photinus, einem Märtyrer aus dem 1. Jahrhundert.

 

13. November 2016 - Überbringung einer Ikone mit einer Reliquie der hl. Maria Magdalena an die orthodoxe Kirche 'der Verklärung' im Dorf Nikolo-Shanga (in der Region Kostroma)

Mit dem Segen des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Kyrill, überbrachte die Stiftung «Triumph des Herzens» am 13. November der orthodoxen Kirche 'der Verklärung' im Dorf Nikolo-Shanga (in der Region Kostroma) eine Ikone mit einer Reliquie der hl. Maria-Magdalena. Die Pfarreimitglieder hatten Geld gesammelt, damit eine spezielle Ikone angefertigt werden konnte, in welche die Reliquie eingebettet wurde.

Die Ikone wurde im November fertiggestellt, so dass die Reliquie am 13. November dem Rektor der Kirche, Erzpriester Vyacheslav Korolev, übergeben und mit einem feierlichen Gottesdienst geehrt werden konnte. Die Ikone wurde in der Mitte der Kirche ausgesetzt, damit die Gläubigen ihre Fürbitten an die hl. Maria-Magdalena entrichten konnten. Die Reliquie wurde von Sr. Tamara, der Leiterin der französischen Niederlassung von «Triumph des Herzens» in Bras, gestiftet, in deren Nähe sich die Grotte Saint-Maximin-la-Sainte-Baume befindet, in welcher die hl. Maria Magdalena ihre letzten Lebensjahre verbracht hat und beigesetzt ist.

 

21. November 2016 - Die Kreuzreliquie des hl. Apostels Petrus und eine Ikone mit Reliquien von 11 frühchristlichen Heiligen wurden der psychiatrisch-neurologischen Klinik in Pukhovichi (in der Region von Minsk) zur Verfügung gestellt.

Mit dem Segen des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Kyrill, hat die Internationale Stiftung «Triumph des Herzens» der psychiatrisch-neurologischen Klinik in Pukhovichi (in der Region von Minsk) ein Reliquiar mit einem Partikel des Märtyrerkreuzes des hl. Apostels Petrus sowie eine Ikone mit den Reliquien von 11 frühchristlichen Heiligen (hl. Apostel Simon, Andreas, Thaddäus, Thomas, Matthäus und der hl. Maria Magdalena sowie weiterer frühchristlicher Heiliger: des Evangelisten Lukas und Matthäus, des Erzmärtyrers Stephanus, des hl. Papstes Stephanus I. und der hl. Pulcheria, Königin von Griechenland) zur Verfügung gestellt. 

Die beiden Reliquienschreine wurden vom Erzpriester Alexander Tselkov entgegengenommen und in der Aula der Klinik für das Personal und die Patienten der Klinik aufgestellt. In seiner Ansprache bedankte er sich für die Reliquien, die für die Patienten, die aufgrund ihrer besonderen Situation nie in der Lage sind, einen Gottesdienst zu besuchen, von grossem therapeutischem Wert sind.

 

Dankesbrief des Vorsitzenden für kirchliche Aussenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion Alfejew

Metropolit Hilarion Alfejew

Der Vorsitzende für kirchliche Aussenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion von Wolokolamsk, bedankt sich für die Überbringung einer Reliquie des frühchristlichen Märtyrers Eustachius an die Kirche des patriarchalen Tschernigow-Klosters in Moskau. Sie können den Brief als PDF herunterladen, indem Sie auf das untenstehende Bild klicken.

Abbildung Dankesbrief von Metropolit Hilarion
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