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15. bis 23. April 2020 (orthodoxes Osterfest)

9-tägige Kultur- und Pilgerreise nach Kiew und Umgebung

Wir fliegen von Zürich (München, Frankfurt oder Wien) nach Kiew, wo wir eine gemeinsame Woche verbringen werden. Auf dem Programm stehen Besichtigungen vieler Sehenswürdigkeiten, Begegnungen mit Menschen und der Besuch von sozialen und karitativen Einrichtungen.

Wir unternehmen verschiedene Tagesausflüge u.a. nach Chernigov, Fastow, Berditschew, Mala Racha und lernen die Kultur und Landschaft der näheren Umgebung von Kiew kennen, besuchen ein Spital, ein Altersheim, ein Mutter-Kind-Haus, evtl. ein Gefängnis. Nebst berühmten Klöstern und geschichtsträchtigen Orten werden wir vor allem Einblick in das Leben der Menschen vor Ort erhalten. Unter anderem werden wir die Sozialstation in Mala Racha besuchen, auf welcher sich Br. Bruno um die notleidenden Menschen im Gebiet Zhytomir kümmert.

Der Reiseleiter, P. Rolf Schönenberger, bei einem Besuch in Mala Racha, wo sich die Sozialstation der Osteuropahilfe befindet.

Wir werden im Kinder- und Bildungszentrum der Osteuropahilfe in Kiew wohnen und dort mit ukrainischen Spezialitäten verwöhnt werden. Es besteht auch die Möglichkeit zum Besuch der täglichen Hl. Messe.

Trotz der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen in bestimmten Gebieten der Ostukraine ist die Lage in der Hauptstadt und in der Westukraine sicher. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Kosten

Fr. 980.- pro Person für den Hin- und Rückflug, inkl. Essen, Ausflüge mit einem Kleinbus, Eintrittsgelder und Annullationsversicherung. Für alle Teilnehmer wird eine umfassende Reiseschutzversicherung abgeschlossen. Unterbringung in einfachen 2- und 3-Bettzimmern mit Etagendusche in unserem Kinderzentrum in Kiew. Für Einzelzimmer muss ein Aufschlag von Fr. 100.- bezahlt werden.

Wichtig: Für diese Reise ist ein (mindestens ein halbes Jahr) gültiger Pass erforderlich.

Reiseprogramm

1. Tag - Mittwoch, 15. April 2020

Linienflug von Zürich (München, Frankfurt oder Wien) nach Kiew. Fahrt ins Kinderzentrum der Osteuropahilfe, wo wir unsere Unterkunft beziehen werden. Ankommen, Auspacken, Erholung.

Das Kinderzentrum in Kiew

2. Tag - Donnerstag, 16. April 2020

Fahrt nach Berditschew. Hier standen über 80 Synagogen. Bis kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs lebten hier fast 25'000 Juden, die fast alle durch die deutschen Besatzer umgebracht wurden. Besuch des jüdischen Friedhofes. Besichtigung der Wallfahrtskirche Maria Schnee.

Der alte jüdische Friedhof in Berditschew

Anschliessend fahren wir nach Mala Racha zur Sozialstation der Osteuropahilfe. Wir besuchen Grossmütter in Mala Racha und sprechen mit Bruder Bruno über seine tägliche Arbeit in den Dörfern.

Br. Bruno betreut von der Sozialstation in Mala Racha aus viele betagte Menschen und kinderreiche Familien.

3. Tag - Kar-Freitag, 17. April 2020

Der Morgen steht Ihnen zur Erholung frei. Am Nachmittag besuchen wir die Stadt: Besuch des Michael-Klosters. Spaziergang zum Markt in der Vorstadt Podol, Möglichkeiten zum Kauf von Souvenirs bei der Andreas-Kirche. Heimfahrt mit der Metro.

Das Michael-Kloster in Kiew

4. Tag - Kar-Samstag, 18. April 2020

Ausflug nach Malapolovetskaja, wo eine neue Sozialstation mit Lager für die Hilfsgütertransporte der Osteuropahilfe im Bau ist.

Die Sozialstation in Malapolovetskaja, deren Rohbau abgeschlossen ist.

Am Nachmittag werden wir in Fastow das Mutter-Kind-Haus und ein Altersheim besuchen und Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse armer, kinderreicher Familien erhalten. Begegnung mit Familien.

Das Mutter-und-Kind Haus in Fastov hilft alleinstehenden Müttern.

Am späteren Abend besteht die Möglichkeit zum Besuch der feierlichen Mitternachtsliturgie des orthodoxen Osterfestes in Kiew.

Die feierliche Mitternachtsliturgie zum orthodoxen Osterfest in der St. Volodymyr-Kathedrale in Kiew.

5. Tag - Oster-Sonntag, 19. April 2020

Besuch des weltbekannten Höhlenklosters in Kiew, das um 1051 gegründet wurde und seit Jahrhunderten das geistliche Zentrum der Orthodoxie ist. Das Kloster erhielt seinen Namen vom ausgedehnten Höhlensystem, das seit der Gründungszeit als Einsiedeleien der Mönche dienten. Die langen Höhlengänge umfassen in gewissen Abständen kleinste Mönchszellen und unterirdische Kirchen. Entlang der Gänge stehen in Nischen die Särge vieler heiliger Mönche.

Vom Höhlenkloster hat man eine fantastische Aussicht über Kiew.

Besichtigung des Maria-Darstellungs-Klosters, der Wladimir-Kathedrale, der Andreas-Kathedrale und des Maidan.

Der Maidan, Schauplatz des blutigen Umsturzes im Winter 2014.

6. Tag - Oster-Montag, 20. April 2020

Ausflug nach Chernigov, eine der ältesten und bedeutendsten Städte der Kiewer Rus, die für ihre antike Architektur und die wunderschönen Kathedralen und Kirchen aus dem 11.-13. Jahrhundert bekannt ist. Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale, wo sich die Reliquien des hl. Feodosius und des hl. Lawrentii befinden.

Die Dreifaltigkeitskathedrale in Chernigov, Sitz des orthodoxen Erzbischofs.

Besichtigung der Antonius-Höhlen in den Boldiny Bergen (gegründet von hl. Antonius Pjetschjersk im Jahre 1070, auch Elias-Höhlenkloster genannt). Besuch des Frauenklosters von Jeljezk mit seinen wundertätigen Ikonen, der Borissogleb-Totengruftkapelle und der Verklärungskathedrale aus dem 10. Jahrhundert, welche die älteste Kathedrale aus dem alten russischen Kiewer Reich ist. Hl. Messe in der katholischen Pfarrei.

Das Eletskii Frauenkloster stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist eines der ältesten Klöster der Ukraine.

Falls genug Zeit bleibt, besuchen wir auf der Rückfahrt Piski, wo wir die neu erbaute orthodoxe Kirche besuchen, die von „Kirchen für den Osten“ an der Stelle erbaut wurde, an der im 2. Weltkrieg 360 Menschen bei lebendigem Leib verbrannt wurden. Anschliessend Rückfahrt nach Kiew und gemeinsames Abendessen.

Die Kirche in Pisky.

7. Tag - Dienstag, 21. April 2020

Wir werfen einen Blick in den protzigen ehemaligen Wohnsitz des Ex-Präsidenten Janukowitsch. Besuch der Kirche auf dem ehemaligen Klostergelände, auf welchem heute die Villa steht.

Die Villa des ehemaligen Staatspräsidenten Janukowitch.

Am Nachmittag werden wir das Tschernobyl-Museum in Kiew besuchen.

Das Tschernobyl-Museum in Kiew beherbergt eine eindrückliche Sammlung von Exponaten zur grossen Reaktorkatastrophe von 1986.

8. Tag - Mittwoch, 22. April 2020

Der Morgen steht Ihnen zur Erholung frei. Am Nachmittag werden wir, je nach Möglichkeit, ein Spital oder ein Gefängnis besuchen, wo wir die Lebensbedingungen von Patienten oder Inhaftierten kennenlernen.

Viele Akut-Spitäler - selbst in Kiew - sind nur minimalst eingerichtet und verfügen über keine Mittel für neue medizinische Geräte und Einrichtungen.

9. Tag - Donnerstag, 23. April 2020

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und machen eine letzte Fahrt durch Kiew zum Flughafen.

Blick über die Stadt Kiew, welche durch den Fluss Dnjepr geteilt ist.

Heimreise mit Linienflug nach Zürich, München, Frankfurt oder Wien.

Die Kinder des Kinderzentrums in Kiew.

Anmeldung

Wenn Sie diese Reise mitmachen möchten, laden Sie bitte nebenstehenden Flyer herunter. Füllen Sie die Reiseanmeldung aus und schicken Sie sie bitte an unsere Geschäftsstelle in der Schweiz: Osteuropahilfe, Eisenbahnstrasse 19, CH-8840 Einsiedeln

Anmeldeschluss ist der 15. März 2020! Spätere Anmeldungen sind zwar  möglich, jedoch muss mit höheren Flugkosten gerechnet werden, je später die Anmeldung erfolgt.

Anmeldung

Sie können die Reisebeschreibung als PDF herunterladen, indem Sie auf das untenstehende Bild klicken. Auf der letzten Seite finden Sie die Reiseanmeldung.

Für Rückfragen oder zusätzliche Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Osteuropahilfe
Geschäftsstelle Schweiz
Eisenbahnstrasse 19
CH-8840 Einsiedeln

Tel. +41 55 422 39 86
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