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Aktuelle Berichte 2020

Newsletter September 2020

20. September 2020

Kinder und Jugendliche sind die Hoffnungsträger in den armen Regionen Osteuropas. In wenigen Jahren werden sie als Erwachsene massgeblich für die politischen Entscheidungen und die gesellschaftlichen Entwicklungen in ihren Ländern verantwortlich sein. Von ihnen wird es abhängen, ob der dringend nötige soziale und politische Wandel in ihren Gesellschaften gelingt.

Nach wie vor leben aber hunderttausende von Müttern und Kindern in grösster Armut und Hoffnungslosigkeit. Am schlimmsten leiden die Kinder unter diesen dramatisch schlechten Bedingungen. Zu Hunger, mangelnder Gesundheitsvorsorge und fehlender Ausbildung kommt oft der Verlust des Schutzes durch die Familie hinzu. 

Ihnen gilt unsere besondere Fürsorge. Wir unterstützen deshalb in besonderer Weise Familien und Mütter in Not, sei es durch Direkthilfe oder durch spezielle Programme in unseren Kinder- und Familienhäusern. Mit Ihrer Hilfe können wir ihnen das geben, was sie am dringendsten brauchen: eine warme Mahlzeit, ein sicheres Zuhause sowie liebevolle Betreuung und Bildung. Die entscheidende Voraussetzung, damit sie dem Kreislauf der Armut entrinnen können.

Das Schwerpunktthema der September-Ausgabe unseres Newsletters ist den Müttern und Kleinkindern in Not gewidmet, für deren Unterstützung wir Ihnen von Herzen danken. Bitte lesen Sie hier weiter...

Erfolgreiche Spielzeugsammlung für Osteuropa

25. August 2020
erschienen im Anzeiger Burgdorf, D'Region
von Helen Käser

BURGDORF: Die Spielzeugsammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins war voller ein Erfolg. Während sechs Stunden nahmen Freiwillige Textilien, Spielsachen, Toilettenartikeln und Schreibwaren entgegen. Danach sortierten sie diese und verpackten sie für den Versand und die Verteilung in Osteuropa. hkb

Vor zwölf Jahren lancierte der Gemeinnützige Frauenverein Burgdorf (gfv) eine erste Spielzeugsammlung. Die Initiative kam von Käthy Röthlisberger, der damaligen Präsidentin. Sie und ihre Helferinnen teilten die Meinung, dass Spielzeug im Estrich und Keller unnütz sei. Zudem leben viele Menschen in Armut und können sich kaum Spielsachen leisten. Die Idee drängte sich damals auf und stiess auf grosses Echo, das sich bis heute gehalten hat. Nach zehn Jahren hat Röthlisberger die Leitung an Renate Bianchi übergeben.

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Oberdorferin ruft zu Spendenaktion für Menschen in Armut auf

24. August 2020
erschienen in der Luzerner Zeitung
von Irene Infanger

«Das Leben ist wie ein Bumerang: Man bekommt zurück, was man gibt.» Davon ist Maya Gander aus Oberdorf fest überzeugt. Und insbesondere Geben ist für sie eine Herzensangelegenheit. Das ist ihr spätestens nach der letzten Reise nach Nord Sri Lanka klar geworden, wo sie in einem Blindenheim und in einer Schule Geschenke für die Kinder vorbeibrachte. Das Strahlen der Mädchen und Buben ging auch auf sie und ihren Mann über. «Diese Momente bewegen auch unsere Herzen», sagt Maya Gander und zeigt auf ein Foto mit vielen fröhlichen Gesichtern.

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Newsletter Mai 2020

13. Mai 2020

Jeder zweite Anrufer in den letzten 8 Wochen wollte wissen, ob wir denn überhaupt noch Hilfsgütertransporte machen können. Die strikten Massnahmen gegen die Corona-Epidemie und vor allem die Schliessung der Grenzen der europäischen Binnenländer hat uns tatsächlich sehr herausgefordert. In der Schweiz und in Deutschland mussten im März und April aufgrund des Versammlungsverbots rund 20 Kleidersammlungen abgesagt werden, wodurch wir wesentlich weniger Altkleider, Bettwäsche und Schuhe erhalten haben, als wir benötigt hätten. Unsere LKWs brauchten zum Teil 2-3 Tage länger, um an ihre Destinationen zu kommen, weil die kilometerlangen Staus an den Grenzen, wo jeder Lastwagen streng kontrolliert wurde, zu stundenlangen Wartezeiten führten.

Auch unsere Destinationen in der Ukraine, in Rumänien und im Baltikum waren in der Annahme von Hilfsgütern zum Teil stark eingeschränkt. Nicht überall durfte abgeladen werden, Zollstellen waren geschlossen oder Hilfsgüter durften aufgrund des allgemeinen Lockdowns nicht verteilt werden. Trotz dieser grossen Behinderungen und dank sorgfältigster Planung jedes einzelnen Transportes war es uns möglich, im ersten Quartal 2020 wiederum 48 Sattelschlepper mit dringend benötigten Hilfsgütern an ihre Zielorte zu bringen.

Im nachstehenden Newsletter finden Sie eine kurze Übersicht über die aktuellen Themen und Arbeitseinsätze der letzten Monate. Bitte lesen Sie hier weiter...

Zusammenarbeit mit dem rumänischen Roten Kreuz in der Region Vrancea

1. Januar 2020

Im November und Dezember 2019 hat die Osteuropahilfe insgesamt 4 Sattelschlepper mit humanitärer Hilfe an das Rote Kreuz in Vrancea gesandt, welche an bedürftige Menschen und Familien, aber auch an öffentliche sozialen Einrichtungen wie das Bezirkskrankenhaus, Schulen, Kindergärten, etc. weitergegeben wurde. Die von Freiwilligen des Roten Kreuzes in Vrancea durchgeführte Verteilung der humanitären Hilfe umfasste zwei Sattelschlepper mit Krankenbetten und medizinischem Equipment, welche dem Krankenhaus in Vidra übergeben wurden. Weitere Hilfsgüter und vor allem Weihnachtsgeschenke wurden den Familien und Kindern aus der Gemeinde Focșani und Marasesti überbracht. Zwei weitere Sattelschlepper mit Hilfsgütern sind für Januar 2020 geplant, welche durch das Rote Kreuz für den dringendsten Bedarf in der Region verteilt wird.

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Öffentlichkeitsarbeit

Gerne stellen wir das Hilfswerk in einem Artikel vor oder halten in Ihrer Gemeinde oder für interessierte Gruppen einen Vortrag über unsere Arbeit in Osteuropa. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Osteuropahilfe
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